Vetropack hat im vergangenen Geschäftsjahr den Absatz und den Umsatz erneut gesteigert.
Im Bülacher Norden geht was. Auf dem Guss-Areal wird gerade ein neuer Stadtteil gebaut. Nach und nach entstehen dort Wohnungen für rund 2000 neue Einwohnerinnen und Einwohner sowie für mehrere Hundert Arbeitsplätze. Gleichzeitig werden die Schaffhauserstrasse, Kreuzungen und deren Zubringerwege erneuert.
Eine davon ist die Schützenmattstrasse in unmittelbarer Umgebung. Dort liegt der Firmensitz der Vetropack Holding. Dieser erfährt gerade keine Erneuerung. Produziert wird beim Glasverpackungshersteller in Bülach selber seit 2002 auch nicht mehr – dies passiert im waadtländischen Saint-Prex sowie anderen Glaswerken in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Kroatien und der Ukraine.
Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss sich Vetropack ähnlich wie Bülach Nord aber einen modernen Anstrich verpassen. Dies tut der Glasverpackungshersteller, indem er auch im neuen Geschäftsjahr investiert: in die Erneuerung oder Verlängerung von Schmelzwannen oder in die Bereiche Digitalisierung und Automatisierung. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Holding 115,6 Millionen Franken investiert, um die Kapazitäten zu steigern. Im italienischen Boffalora in der Nähe von Mailand ensteht ein neues Glaswerk, das ein anderes in Italien ersetzt. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant.
Für Bemühungen belohnt
Die Konsumenten würden nachhaltiger denken. «Verpackungsglas erfährt eine Renaissance», meinte Vetropack-CEO Johann Reiter an der Bilanzmedienkonferenz vom
Zürcher Unterländer, Renato Cecchet, 19.03.2019